Es existiert ein steigendes Interesse an der Ökonomik des Klimawandels, um Politikakteure über a) Langzeitziele, b) die Kosten der Untätigkeit und c) Kosten und Nutzen der Anpassung zu informieren. Ziel dieses Projekts war es, das Wissen über diese drei Felder zu voranzutreiben, d. h. die vollen ökonomischen Kosten des Klimawandels zu ermitteln. Zur Erreichung dieses Ziels waren verschiedene Arbeitsschritte notwendig. Zuerst wurden konsistente Klimawandel- und sozioökonomische Szenarien identifiziert und entwickelt. Zweitens wurden die ‚Kosten der Untätigkeit’ sowie die Kosten und Nutzen der Anpassung dieser Szenarien mittels einer disaggregierten Modellierung für die EU und andere bedeutende Länder, wie z.B. die USA und China, quantifiziert. Drittens wurden die Kosten und Nutzen der Vermeidungsstrategien hinsichtlich der mittel- und langfristigen Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen aktualisiert. Letztendlich wurden als Zusammenführung der einzelnen Arbeitsschritte politikrelevante Ergebnisse, einschließlich Informationen über physische und ökonomische Effekte, bereitgestellt. Das ZEW entwickelte im Rahmen des Projekts das rechenbare allgemeine Gleichgewichtsmodell PACE weiter, um endogenen technischen Wandel in das Modell zu integrieren. Zu diesem Zweck wurden Wissensströme identifiziert und bewertet. Endogener technologischer Wandel wurde dann in das Modell einbezogen, wobei besonderes Augenmerk auf Technologieexternalitäten gelegt wurde.