Der ökonomische Ansatz hat die theoretische familienwissenschaftliche Forschung nachhaltig bereichert und zu einem besseren Verständnis über die Determinanten familialen Verhaltens beigetragen. Dabei hat sich der verhandlungstheoretische Ansatz als methodisch überzeugend und analytisch gehaltvoll erwiesen. Allerdings sind der empirischen Implementierung ökonomischer bargaining-Ansätze aufgrund der eingeschränkten Datenlage enge Grenzen gesetzt. Durch das hier beantragte Projekt soll sichergestellt werden, dass mit den Daten des neu zu entwickelnden Beziehungs- und Familienpanels familienökonomische Fragestellungen umfassend bearbeitet werden können und somit eine wesentliche Lücke empirischer familienwissenschaftlicher Forschung geschlossen wird. Es werden alternative familienökonomische Ansätze modelltheoretisch analysiert und in eine empirisch überprüfbare Form gebracht. Auf der Grundlage vorhandener Datensätze sollen diese Modelle ökonometrisch untersucht werden, um Anforderungen an das Erhebungsdesign und die Messinstrumente des Beziehungs- und Familienpanels aus familienökonomischer Perspektive zu formulieren.

Projektzeitraum

01.09.2004 - 31.08.2006

Kontakt
Projektteam

Dr. Denis Beninger (Leitung)

Auftraggeber

Deutsche Forschungsgemeinschaft, Bonn, DE

Kooperationspartner

Prof. Dr. Notburga Ott, Ruhr-Universität Bochum, Bochum, DE
Prof. Dr. Jörg Althammer, Ruhr-Universität Bochum, Bochum
Nadine Gonsior, Ruhr-Universität Bochum, Bochum, DE