Digitale Technologien gelten in jüngster Zeit weithin als einer der Schlüsselfaktoren für den Anstieg der sektoralen und gesamtwirtschaftlichen Produktivität. Während mögliche Arbeitsplatzverluste durch die Digitalisierung bereits eingehend untersucht wurden, existieren nur wenige Studien bezüglich der Schaffung neuer Arbeitsplätze, die aus den Produktivitäts- und Nachfragesteigerungen auf sektoraler Ebene resultieren.
Ziel der Studie ist es, das Preissenkungspotential von IKT durch die zunehmende Produktivität in den einzelnen Sektor für die großen Volkswirtschaften abzuschätzen. Basierend auf diesen Ergebnissen, werden die Effekte auf die Nachfrage von Waren und Dienstleistungen in den einzelnen Sektor zu diesem Preisniveau berechnet und potentielle Beschäftigungseffekte abgeleitet.
Die Ergebnisse werden in die Begründung und Problemdefinition damit verbundener Politikmaßnahmen einfließen und sollen dazu beitragen, das Leitbild der EU-Kommission hinsichtlich digitaler Kompetenzen und arbeitsmarktpolitischer Instrumente zu entwickeln. Insbesondere gibt die Studie Aufschluss über die sektorale Dimension der Beschäftigungseffekte. Die in den großen EU-Ländern beobachteten Effekte werden dabei mit den Effekten in weiteren großen Industrie- und Schwellenländern verglichen.

Projektzeitraum

01.01.2017 - 19.09.2017

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Auftraggeber

European Commission, DG for Communications Networks, Content and Technology, Brussels, BE