Das Projekt untersucht den internationalen Zusammenhang von kollektiven Reformentscheidungen im öffentlichen Sektor. Das Projekt hat hauptsächlich zwei Zielstellungen: Erstens soll es unser theoretisches Verständnis von grenzüberschreitenden Zusammenhängen bei Reformen des öffentlichen Sektors, die von der Steuer- bis zur Sozialstaatspolitik reichen, vertiefen. Zweitens konfrontieren wir die Erkenntnisse aus theoretischen Modellen von internationalen Politikinteraktionen, wie etwa der Steuerwettbewerbsliteratur, mit den Perzeptionen, Reformpositionen und Reformentscheidungen von politischen Entscheidungsträgern. Das langfristige Ziel dieses Unterfangens besteht darin, zu einer empiriebasierten Modellierung der grenzüberschreitenden Interdependenzen innerhalb der finanzwissenschaftlichen Literatur beizutragen. Das Projekt ist Teil des Sonderforschungsbereichs SFB 884 „Die politische Ökonomie von Reformen“ (http://reforms.uni-mannheim.de/).