Marktorientierte Reformmaßnahmen stoßen häufig auf Widerstand seitens der Wähler. Oft werden dabei Reformen, die von Experten als effizient beurteilt werden, von der Bevölkerung z. B. auf Basis von Gerechtigkeitsüberlegungen nicht unterstützt. Zwar wird in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Medien für die öffentliche Meinungsbildung diskutiert, eine fundierte empirische Forschung wurde allerdings bislang noch nicht betrieben. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es daher diese Lücke zu schließen und mithilfe ökonometrischer Analysen von Umfragedaten den Zusammenhang zwischen Mediennutzung und Medienwettbewerb auf der einen Seite und den individuellen wirtschaftspolitischen Präferenzen auf der anderen Seite zu untersuchen.