Im April 2005 ist das Rhein-Neckar-Dreieck (RND) offiziell in die Reihe der europäischen Metropolregionen aufgenommen worden. In dem Projekt soll die Performance dieser Region im Vergleich zu anderen deutschen und nicht-deutschen Metropolregionen in Europa analysiert und die Position des RND im internationalen Standortwettbewerb bestimmt werden. Der Vergleich fokussiert sich auf innovationsökonomisch wichtige Bereiche, die für zukünftige Markterfolge der in der Region ansässigen Unternehmen von Bedeutung und für die Bewertung der regionalen endogenen Wachstumspotenziale entscheidend sind. Dieser Ansatz zeigt nicht nur den Status Quo, sondern erlaubt auch eine Abschätzung der weiteren Entwicklung, zumindest auf mittlere Sicht.

Im ersten Teil der Untersuchung wird die generelle Position des RND im Innovationswettbewerb zwischen den Regionen anhand innovationsbezogener ökonomischer Indikatoren untersucht, es werden die Chancen und Stärken benannt sowie die Hemmnisse und Problembereiche identifiziert. Der zweite Teil beinhaltet eine spezifische Analyse der Position des RND in ausgewählten Technologiefeldern bzw. Branchen und die Identifikation der Entwicklungsmöglichkeiten, Risiken und wesentlichen Konkurrenzregionen für diese Bereiche.