Ziel des Projektes ist es, konsistente quantitative Informationen für EU-Entscheidungsträger darüber bereitzustellen, wie aktuelle und zukünftige Handelsabkommen die Klimaschutzpolitik beeinträchtigen. Basierend auf einer quantitativen Analyse mittels eines globalen allgemeinen angewandten Gleichgewichtsmodells untersucht die Studie, wie Handelsabkommen auf die Klimaschutzpolitik wirken. Interaktionen zwischen verschiedenen Handelsregimen und Klimapolitik-Szenarien werden sowohl hinsichtlich der Implikationen für die Effizienz, als auch bezüglich Konsequenzen der Umverteilung auf regionaler und sektoraler Ebene quantifiziert. Unter Berücksichtigung der Kioto-Flexibilitätsmechanismen soll das Projekt das optimale Verhältnis zwischen Emissionsminderungen im In- und Ausland für die OECD-Länder bestimmen. Insbesondere werden dabei Transaktionskosten und Risikoprämien für den Kapitaltransfer außerhalb der OECD betrachtet.