Dieses Forschungsprojekt dient dem Vergleich von effektiven Unternehmenssteuerbelastungen unterschiedlicher Wirtschaftszweige in 13 europäischen Ländern sowie den USA und Japan. Der Ermittlung effektiver Steuersätze liegt der Ansatz von Devereux und Griffith zugrunde. Basierend auf der neoklassischen Investitionstheorie erlaubt die Methode den wissenschaftlich fundierten Vergleich internationaler Effektivsteuerbelastungen von Unternehmen und trägt dabei sowohl Unterschieden in den tariflichen Ertragsteuersätzen als auch in den Bemessungsgrundlagen Rechnung. Im Hinblick auf die Erfassung von Branchenunterschieden liegt der Schwerpunkt bei diesem Projekt auf der Berücksichtigung einer industriespezifischen Gewichtung alternativer Klassen von Wirtschaftsgütern. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit PricewaterhouseCoopers (PwC) durchgeführt. Auftraggeber ist die Generaldirektion Steuern und Zollunion der Europäischen Kommission.