In dem Projekt wurde im Rahmen einer Kooperation mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim und der OECD, Paris der Zusammenhang zwischen Bildung und sozialem Fortschritt in Deutschland untersucht. Datengrundlage waren Stichproben aus der Mannheimer Risikokinderstudie und dem Sozioökonomischen Panel, darunter auch die Mutter-Kind Befragungen. In den Analysen wurde die Rolle der Familienumgebung für die Entwicklung der Kompetenzen, und die Rolle der Kompetenzen für ausgewählte Maße des sozialen Fortschritts abgeschätzt. Zur Umgebung zählen soziale und ökonomische Dimensionen des familiären Umfeldes sowie die Eltern-Kind Interaktion vom Zeitpunkt der Geburt an. Kompetenzen werden unter anderem mit dem Intelligenzquotienten, den Kontrollüberzeugungen und der Geduld gemessen. Zum sozialen Fortschritt zählen beispielsweise die Gesundheit, der Familienzusammenhalt, der Wohlstand und das soziale Engagement. Das Projekt verwendete Faktor- und Regressionsanalysen, um die Beziehung zwischen der Umgebung und den Kompetenzen und zwischen den Kompetenzen und dem sozialen Fortschritt aufzuzeigen. Das Projekt war Teil der internationalen OECD-Studie "Education Skills and social progress".

Ausgewählte Publikationen

Gutachten

Blomeyer, Dorothea, Manfred Laucht, Friedhelm Pfeiffer, Pia Pinger und Karsten Reuß (2014), Context, Skills and Social Progress: Evidence from Germany, ZEW, Mannheim. Download