Gegenstand der Studie ist die Besteuerung ausgewählter Konzernfunktionen in den Niederlanden, Irland, Großbritannien und der Schweiz (Kanton Zug). Der Fokus liegt dabei auf der Besteuerung von Holdingfunktionen, Finanzierungsfunktionen, Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sowie der Verwertung immaterieller Güter. Die Analyse der Besteuerung der Konzernfunktionen erfolgt mit Rückgriff auf das Modell von Devereux & Griffith zur Ermittlung effektiver Steuersätze für hypothetische Investitionsprojekte. Als Vergleichsmaßstab zur Analyse der speziellen Konzernfunktionen dient dabei ein Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes. Die Berechnungsergebnisse werden zunächst einzeln für jedes Land analysiert. Dabei werden die wesentlichen Einflussfaktoren der Steuerbelastung aufgezeigt. In einem zweiten Schritt rücken die betrachteten Konzernfunktionen in den Vordergrund. Dabei wird zum einen untersucht, welche der untersuchten Länder aus steuerlicher Sicht besonders attraktive Standorte für die einzelnen Konzernfunktionen darstellen. Zum anderen werden Belastungsunterschiede zwischen den Konzernfunktionen deutlich. Schließlich werden die steuerlichen Vor- und Nachteile der Niederlande als Standort für die untersuchten herausgestellt.

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