Aufbauend auf dem bereits abgeschlossenen Projekt zum Gründungsgeschehen in Österreich bis 1996 wird die Berichterstattung fortgeführt und bis 1998 ausgedehnt. Im Rahmen dieses Projektes wird anhand verschiedener Indikatoren und Kennzahlen das Unternehmensneugründungsgeschehen in Österreich unter den Aspekten zeitliche Entwicklung, Branchenstrukturen,Modernisierung und Raumstruktur für den Zeitraum 1990 bis1998 analysiert. Hierbei werden Vergleiche zu den entsprechenden Entwicklungen und Befunden in Westdeutschland und im deutschen Bundesland Bayern gezogen. Schwerpunktthema ist die Analyse des Strukturwandels in Österreich sowohl insektoraler als auch in technologischer Hinsicht sowie der Beitrag von Neugründungen zu den gefundenen Strukturveränderungen. Neben den Schwerpunktthemen soll die laufende Berichterstattung zum Gründungsgeschehen im Wesentlichen zwei Ziele verfolgen: Erstens sichert sie dieWeiterführung der zugrundeliegenden Datenbasis als Unternehmenspanel. Mit Hilfe dieser Informationen ist nach einigen Jahren die Analyse von Überleben und Wachstum neuer Unternehmen möglich. Die Informationen aus solchen Untersuchungen sind ein wichtiger Input zur Konzipierung effizienter Gründungspolitik. Zweitens gewährleistet eine laufende Berichterstattung die Wahrnehmung eines von temporären Einflüssen bereinigten Bildes der Trends und Entwicklungen im Neugründungsgeschehen. Durch die regelmäßige Bereitstellung von Indikatoren werden den Entscheidungsträgern Kriterien an die Hand gegeben, die es ihnen ermöglichen, den Erfolg ihrer gründungspolitischen Konzepte zu beurteilen und eine effiziente Auswahl im Sinne von "best practices" zu treffen.

Ausgewählte Publikationen

Projektzeitraum

01.08.1999 - 30.06.2000

Kontakt
Auftraggeber

Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr, Wien, AT

Kooperationspartner

Österreichisches Forschungszentrum Seibersdorf (ÖFZS), Geschäftsfeld Regionalforschung, Seibersdorf, A