Auf dem Lissabonner EU-Gipfel beschloss der Ministerrat, dass die Forschungspolitiken der EU-Mitgliedsländer einem systematischen Vergleich unterzogen werden sollen. Ein Element dieses Vergleichs bildet ein Benchmarking-Prozess für die vier Schlüsselthemen (1) Humanressourcen in FuE, (2) öffentliche und private FuE-Investitionen, (3) wissenschaftlichen und technologische Productivität und (4) Auswirkungen von FuE auf Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung. Zu jedem dieser Schlüsselthemen wurde eine internationale Expertengruppe einberufen, mit der Aufgabe die Entwicklung der Benchmarking-Indikatoren wissenschaftlich zu begleiten, die Aussagefähigkeit der einzelnen Indikatoren zu prüfen und Vorschläge für neue, zielgerichtete Benchmarking-Indikatoren zu machen. Im Rahmen dieses gesamten Prozesses arbeitet das ZEW in der Arbeitsgruppe zum dritten Thema mit und ist dabei insbesondere zuständig für die Möglichkeiten der international vergleichenden Analyse der technologischen Produktivität.
Die Abschlussberichte der Gruppen wurden im Herbst 2002 veröffentlicht. Vom ZEW wurde darin besonders hervorgehoben, dass die bislang von der EU Commission verwendeten patent-basierten Indikatoren weniger geeignet sind und in Zukunft sogenannte Triade-Patente verwendet werden sollten.

Ausgewählte Publikationen

Monographien, Beiträge in Sammelbänden

Projektzeitraum

01.01.2001 - 30.09.2002

Kontakt
Projektteam

Prof. Wilhelm Krull (Leitung)
Dr. Georg Licht (Leitung)

Auftraggeber

Europäische Kommission, Brüssel, BE
Europäische Kommission, DG Research, Brüssel, BE

Kooperationspartner

Remi Barr, Observatoire des Sciences et des Techniques, Paris, FR
Rhona Dempsey, FORFAS, Dublin, IE
Michael Fitzgibbon, FORFAS, Dublin, IE
Luke Georghiou, Policy Research in Engineering, Science and Technology (PREST), University of Manchester, Manchester, UK
Maria Eduarda Goncalves, Instituto Superior de Ciencias do Trabalho e da Empresa, Lissabon, PT
Wilhelm Krull, VolkswagenStiftung, Hannover, DE
Terttu Luukkonen, Technical Research Centre of Finland, Espoo, FI
Olle Persson, INFORSK, Sociology Institute, Umea University, Umea, S
Rosa Sancho Lozano, Ministry for Science and Technology, Madrid, ES
Giorgio Sirilli, Consiglio Nazionale delle Ricerche, Rom, IT
Valdemar Smith, Aarhus School of Business, Department of Economics, Aarhus, DK
Lena Tsipouri, Centre of Financial Studies, University of Athens, Athen, GR
Bart van Looy, Research & Development, Katholieke Universiteit Leuven, Leuven, BE