Standen zu Beginn der Neunzigerjahre langfristige Ziele der Sicherung ökologischer Stabilität im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Interesses, so gilt derzeit das kurzfristige Ziel der Beseitigung der Arbeitslosigkeit als wichtigste politische Aufgabe. Entsprechend wird auch in der Umweltpolitik neben dem primären ökologischen Nutzen zunehmend ihr sekundärer ökonomischer Nutzen, vor allem bezüglich der Beschäftigungswirkungen, gesucht (Stichwort"doppelte Dividende"). Im Rahmen der Untersuchung wurden auf der Basis einer Auswertung neuester empirischer Studien zum Themenbereich "Beschäftigungswirkungen von Umweltschutztechnik" Eckpunkte einer Beschäftigungsstrategie für den Bereich Umweltschutztechnik entwickelt. Konkret wurde dabei untersucht, wie in der Region Rhein-Neckar und in Heidelberg Unternehmen im Bereich Umweltschutztechnik beschäftigungsorientiert gefördert werden können. Bei der Beantwortung dieser Frage wurden insbesondere die folgenden Aspekte berücksichtigt:

  • Merkmale von Umweltinnovativen Unternehmen im Vergleich zu anderen Innovatoren.
  • Unterschiede erfolgreich und weniger erfolgreich am Markt agierender Betriebe, die in der Umwelttechnik innovativ sind.
  • Beschäftigungspotenziale von Umweltschutzbetrieben, die sich durch eine hohe Wettbewerbsfähigkeit auszeichnen.
  • Allgemeine strategische Schlussfolgerungen für die Region Rhein-Neckarund für Heidelberg.
  • Regionalspezifische Anforderungen an eine beschäftigungsorientierte Förderung umweltorientierter Betriebe in der Region Rhein-Neckar und in Heidelberg.
  • Komparative Vorteile des Rhein-Neckar-Dreiecks auf Umweltschutzmärkten.
Projektzeitraum

01.03.1999 - 30.04.1999

Kontakt
Projektteam

Dr. Klaus Rennings (Leitung)
Jürgen Egeln

Auftraggeber

Beschäftigungsinitiative Rhein-Neckar, DE