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Das ZEW

Das ZEW ist ein gemeinnütziges wirtschaftswissenschaftliches Forschungsinstitut in der Rechtsform einer GmbH. Es wurde 1990 auf Initiative der baden-württembergischen Landesregierung, der Wirtschaft des Landes und der Universität Mannheim gegründet und nahm im April 1991 die Arbeit auf. Seitdem hat sich das ZEW als eines der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute mit hoher europäischer Reputation etabliert.
Die Arbeit des ZEW ist vier Zielen verpflichtet:

  • exzellenter Forschung,
  • wissenschaftlich fundierter wirtschaftspolitischer Beratung
  • wissenschaftliche Qualifizierung und
  • dem Wissenstransfer an das Fachpublikum und die allgemeine Öffentlichkeit.

Dabei wendet sich das Institut an Entscheider in Politik, Wirtschaft und Verwaltung, Wissenschaftler im nationalen und internationalen Bereich sowie die interessierte Öffentlichkeit. Stellvertretend für die Vielzahl der vom ZEW bereit gestellten aktuellen Informationen sei hier nur auf die regelmäßigen Befragungen zur Lage an den Finanzmärkten und zur wirtschaftlichen Situation der Informationswirtschaft verwiesen sowie auf die große jährliche Studie zur Innovationstätigkeit der deutschen Wirtschaft.

Unter der Leitung des Präsidenten Prof. Dr. Clemens Fuest und des kaufmännischen Direktors Thomas Kohl arbeiten 197 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sechs Forschungsbereichen, zwei Forschungsgruppen und drei Servicebereichen am ZEW.

Zur Sicherung und Steigerung des wissenschaftlichen Niveaus legt das ZEW großen Wert auf eine internationale Vernetzung mit Universitäten, beispielsweise in Form einer Integration in dortige Doktorandenprogramme und einer Beteiligung an universitären Forschungsbereichen. Die Weiterqualifikation des Personals, unter anderem mithilfe von Sabbaticals, wird aktiv gefördert, um die Anfertigung von Dissertationen, Habilitationen und Publikationen in angesehenen wissenschaftlichen Zeitschriften voranzubringen.

Die hohe Qualität der am Institut geleisteten Forschungsarbeit wurde vom Wissenschaftsrat anlässlich der Evaluation des ZEW im Jahre 1998 bestätigt und durch die Aufnahme des ZEW in die gemeinsame Bund-Länder-Förderung ("Blaue Liste") zum 1.1.2005 auch nach außen hin dokumentiert. Gleichzeitig erfolgte die Aufnahme des ZEW in die Leibniz-Gemeinschaft.

Aufgrund des hervorragenden Evaluationsergebnisses im Jahr 2009 hat der Senat der Leibniz-Gemeinschaft Bund und Ländern empfohlen, das ZEW auch in Zukunft als eine Einrichtung von überregionaler Bedeutung und gesamtstaatlichem wissenschaftspolitischem Interesse zu fördern. Der Senat stellt ausdrücklich fest, "dass das ZEW eine außerordentlich erfolgreiche und zukunftsträchtige Einrichtung der anwendungsbezogenen empirischen Wirtschaftsforschung ist."

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Das ZEW in Zahlen

Gegründet: 1990
Rechtsform: GmbH
Mitarbeiterzahl: 191 (davon 130 Wissenschaftler, Stand: 31.12.2013)
Geschäftsführung: Prof. Dr. Clemens Fuest (Präsident/Wissenschaftliche Leitung), Thomas Kohl (Kaufmännischer Direktor/Kaufmännische Leitung)
Gesamtbudget 2013: 18,99 Mio. Euro

Finanzierungsstruktur

Institutionelle Förderung: 47%
Drittmittel inklusive Sonstige Erträge: 50%
Rücklagen: 3%

Drittmittel nach Auftrag-/Zuwendungsgeber

Bund und ausländische Ministerien: 40%
(Bundesländer: 19%)
Unternehmen/Verbände: 14%
Institutionen der Europäischen Union: 14%
DFG und Stiftungen: 7%
Wissenschaftliche Einrichtungen: 6%

Stand 2013

Forschungsansatz und Forschungseinheiten

Der übergreifende Forschungsleitgedanke am ZEW ist die ökonomische Analyse funktionstüchtiger Märkte und Institutionen in Europa. Bei seiner Forschungsarbeit verfolgt das ZEW einen methodischen Pluralismus mit einem deutlichen Schwerpunkt auf der mikroökonomischen und mikroökonometrischen Forschung. Das ZEW ist offen für interdisziplinäre Kooperationen und Perspektiven. Die Forschungsergebnisse werden sowohl im Wissenschaftsbereich vermittelt als auch über Studien, Publikationsreihen, die Medien und Weiterbildungsveranstaltungen an Unternehmen, Verbände und die Wirtschaftspolitik weitergegeben. Dabei hat sich das Forschungsinstitut unter anderem durch die Bearbeitung international vergleichender Fragestellungen im europäischen Kontext sowie den Aufbau von Datenbanken, die als Grundlage für die wissenschaftliche Forschungsarbeit herausragende Bedeutung haben, national und international profiliert. Ausgewählte Datenbestände stellt das ZEW auch externen Interessenten zum Zweck wissenschaftlicher Forschung zur Verfügung.

Organisatorisch gliedert sich das ZEW in sechs Forschungsbereiche

und in zwei Forschungsgruppen

Die Qualität der in den Forschungseinheiten geleisteten Arbeit sowie deren Orientierung am Forschungsprogramm des Instituts wird durch eine regelmäßige Evaluation sichergestellt. Die Evaluation erfolgt durch den wissenschaftlichen Beirat des ZEW, der mit renommierten in- und ausländischen Fachwissenschaftlern sowie mit Führungskräften aus Wirtschaft und Verwaltung besetzt ist.

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Nationale und internationale Vernetzung

Das Institut pflegt eine intensive Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Kooperationspartnern, insbesondere mit Universitäten und wirtschaftswissenschaftlichen Forschungseinrichtungen in Europa und den USA, aber auch China, Indien, Australien und Neuseeland. Auf diese Weise ist das ZEW in ein dichtes nationales und internationales Forschungsnetzwerk eingebunden. Durch die Anwesenheit von Gastwissenschaftlern am ZEW sowie durch die Veranstaltung wissenschaftlicher Workshops mit in- und ausländischer Beteiligung wird diese Netzwerkbildung gefördert. Im jährlich durchgeführten ZEW Summer Workshop wird insbesondere die weitere Qualifizierung des wirtschaftswissenschaftlichen Nachwuchses betrieben. Eine besonders enge Kooperation besteht mit der Universität Mannheim. So ist der Präsident des ZEW zugleich Inhaber eines Lehrstuhls an der dortigen Fakultät für Volkswirtschaftslehre. Große Bedeutung für die ZEW-Forschung haben die Research Associates und Research Fellows. Dabei handelt es sich um Hochschulprofessoren, die Projektleiterfunktion im ZEW wahrnehmen und auf diese Weise immer wieder neue Denkanstöße und wissenschaftliche Erkenntnisse in die Forschungsarbeit des Instituts einbringen.

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Wissenstransfer

Der Transfer der Forschungsergebnisse des ZEW an Unternehmen, Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit erfolgt über entsprechende Mitteilungen an die Medien, durch Vorträge sowie Stellungnahmen und Gutachten, via Internet und in Form verschiedener Publikationen. So verfügt das ZEW mit den ZEW Economic Studies und den ZEW Wirtschaftsanalysen über zwei eigene Schriftenreihen und über eine Reihe von Zeitschriften, wie etwa die ZEW news oder die ZEW Wachstums- und Konjunkturanalysen, die national und auch international verbreitet werden. Darüber hinaus stellt das Forschungsinstitut sein Know-how zur Verfügung, indem es wissenschaftlich fundierte Seminare für Fach- und Führungskräfte aus dem In- und Ausland anbietet.

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Finanzierung der Forschungsarbeit

Das Gesamtbudget des ZEW betrug im Jahr 2013 18,99 Millionen Euro. Die Zuwendungen des Gesellschafters Land Baden-Württemberg, die vor allem in die nicht-auftragsgebundene wirtschaftswissenschaftliche Forschung und die Finanzierung der Infrastruktur fließen, und die Rücklagen bilden 50 Prozent der Finanzierungsgrundlage für die Forschungsarbeit des ZEW. Die restlichen knapp 50 Prozent an Finanzmitteln entstammen fast ausschließlich drittmittelfinanzierten Forschungsprojekten. Auftraggeber und Förderinstitutionen sind die Europäische Kommission, Ministerien und Einrichtungen des Bundes und der Länder, Unternehmen und Verbände, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, Stiftungen (zum Beispiel VolkswagenStiftung oder Fritz Thyssen Stiftung) sowie nationale und internationale Organisationen.

Ideelle und finanzielle Unterstützung erfährt das ZEW auch durch den 1993 gegründeten Förderkreis Wissenschaft und Praxis am ZEW e.V. Seine Mitglieder sind namhafte regionale und überregionale Unternehmen sowie Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Gesellschaft.

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Jahresbericht/Das ZEW in Kürze

Sofern Sie noch weitere Informationen über das ZEW und seine Arbeit wünschen, schauen Sie bitte in unseren ausführlichen Jahresbericht oder in den Flyer "Das ZEW in Kürze" (als PDF-Datei, 766 KB). Die englischsprachige ZEW-Kurzinformation "ZEW in brief" (als PDF-Datei, 706 KB) sowie die ZEW-Kurzinformation auf Chinesisch (als PDF-Datei, 900 KB) stehen ebenfalls zum Download zur Verfügung.


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