Diese Woche am ZEW
ZEW-Newsletter | ZEWnews | China Economic Panel

Am Dienstagvormittag (19.12.2017) wird um 10 Uhr der Index zu Chinas Konjunkturerwartungen veröffentlicht. Das China Economic Panel (CEP) wird in Kooperation mit der Fudan-Universität in Shanghai erhoben und ist als Befragung internationaler Finanzmarktexperten/-innen mit Blick auf die Entwicklung der chinesischen Gesamtwirtschaft in den nächsten zwölf Monaten konzipiert.

Nachgefragt
IKT | Künstliche Intelligenz | Roboter | Nachgefragt

Übernimmt Künstliche Intelligenz bald die Kundenbetreuung? Die Diskussion um Automatisierung konzentriert sich sehr stark auf den Einsatz der Robotik in der Produktion. Die Servicerobotik, die auf Künstlicher Intelligenz basiert, ermöglicht aber auch die Automatisierung in komplexeren Umgebungen wie etwa in der Kundenbetreuung. Prof. Dr. Irene Bertschek, Leiterin des Forschungsbereichs „Digitale Ökonomie“ am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, spricht über deskriptive Evidenz zum Einsatz der Servicerobotik in der deutschen Informationswirtschaft. Die Forschungsergebnisse dazu sind in Kooperation des ZEW-Teams mit Prof. Dr. Martin Przewloka (Philipps-Universität Marburg) entstanden.

Forschung
Digitale Ökonomie | IKT | Branchenkonjunktur | Branchenentwicklung | Digitalisierung

Die volkswirtschaftliche Bedeutung der IKT-Branche (Informations- und Kommunikationstechnologien) hat in Deutschland weiter zugenommen. Ihre Bruttowertschöpfung ist im Jahr 2016 um 3,8 Prozent auf 105 Milliarden Euro gestiegen und sie entpuppt sich zudem im langfristigen Vergleich als Jobmotor: Derzeit sind mehr als 1,1 Millionen Erwerbstätige in der IKT-Branche beschäftigt. Das geht aus dem aktuellen Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2017 des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Kantar TNS hervor, der im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) regelmäßig erstellt wird.

Forschung
DIFI-Report | Immobilienfinanzierung | Immobilienmarkt
Mittelwert aus Lage- und Erwartungseinschätzung für die vier Immobilienmarktsegmente (Büro, Einzelhandel, Logistik, Wohnen). Werte oberhalb der Nulllinie zeigen eine Verbesserung des Finanzierungsumfelds an, Werte unterhalb eine Verschlechterung.

Der Deutsche Immobilienfinanzierungsindex (DIFI) von ZEW und JLL steigt im vierten Quartal 2017 um 7,3 Punkte auf 0,1 Punkte und erreicht damit erstmals in diesem Jahr einen positiven Wert. Die Einschätzung der Finanzierungssituation notiert mit 9,6 Punkten weiterhin nahezu auf dem Niveau des Vorquartals. Verbesserte Erwartungen an das Finanzierungsgeschäft im kommenden Halbjahr gehen einher mit der sehr positiven Einschätzung der konjunkturellen Entwicklung und entsprechenden Prognosekorrekturen verschiedener Forschungsinstitute.

Forschung
Europa | Entwicklungspolitik | Güterverkehr | Schienenverkehr | Verteidigungshaushalt | Nationalstaat | Unternehmensbesteuerung | EU-Bildungspolitik | EU-Agrarpolitik | Bildungspolitik | Agrarpolitik | Arbeitslosenversicherung | Migrationspolitik | Europäische Union
Kompetenzverlagerungen in beide Richtungen zwischen Brüssel und den EU-Mitgliedstaaten könnten Geld sparen und effizientere Entscheidungen ermöglichen.

An Ideen für Europas Zukunft mangelt es nicht. Doch ein wesentlicher Streitpunkt bei vielen Reformplänen ist häufig die Kompetenzaufteilung zwischen Brüssel und den Nationalstaaten. Doch in welchen Politikfeldern könnte mehr und wo weniger Europa sinnvoll sein? Wo sollten die Nationalstaaten ihre Gestaltungskompetenzen besser einsetzen und in welchen Bereichen wäre eine zentrale Entscheidungsfindung in Brüssel zielführender? Eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, im Auftrag der Bertelsmann Stiftung hat dazu zentrale Politikfelder untersucht und zeigt: Kompetenzverlagerungen in beide Richtungen könnten Geld sparen und effizientere Entscheidungsfindungen ermöglichen.

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