Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) sowie das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) haben ein Gutachten zum Status quo und den Perspektiven des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg im nationalen und internationalen Vergleich erstellt. Bei der Vorstellung des Gutachtens in Stuttgart durch die Wirtschafts- und Arbeitsministerin von Baden-Württemberg, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, gemeinsam mit den beteiligten Forschungsinstituten war das ZEW durch seinen Präsidenten, Prof. Achim Wambach, Ph.D., vertreten.

Das Gutachten zeigt in seinem ersten Teil, wie sich Baden-Württemberg seit der großen Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2007/2008 entwickelt hat. Von dem bisher anhaltenden Aufschwung konnte Baden-Württemberg dank seiner export- und technologieorientierten Wirtschaftsstruktur massiv profitieren. Die starke Position im nationalen und internationalen Wettbewerb konnte behauptet und weiter ausgebaut werden. Der zweite Teil des Gutachtens stellt die außenwirtschaftlichen Risiken in den Vordergrund und enthält quantitative Abschätzungen der Effekte eines zunehmenden Protektionismus in der US-Handelspolitik und des Brexit. Der dritte Teil schließlich beschäftigt sich mit dem Einfluss disruptiver technologischer Änderungen und legt den Fokus auf die Leitbranchen Automobil- und Maschinenbau.

Datum

04.10.2017

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