DIFI-Report von ZEW und JLL – Finanzierungsindex sinkt erneut

Forschung

Mittelwert aus Lage- und Erwartungseinschätzung für die vier Immobilienmarktsegmente (Büro, Einzelhandel, Logistik, Wohnen)

Der Deutsche Immobilienfinanzierungsindex (DIFI) sinkt im vierten Quartal 2016 um 2,3 auf 4,4 Punkte. Damit setzt sich der Anfang 2015 begonnene Abwärtstrend fort und der Index erreicht den niedrigsten Stand seit vier Jahren. Der Rückgang beruht dabei auf pessimistischeren Erwartungen bezüglich des Finanzierungsumfelds in den kommenden sechs Monaten. Der Saldo aus positiven und negativen Einschätzungen sinkt gemittelt über alle Nutzungsarten um 5,7 Punkte auf -7,7 Punkte.

Dies sind zentrale Ergebnisse der Umfrage zum gewerblichen Immobilienfinanzierungsmarkt in Deutschland, die vom ZEW in Kooperation mit JLL vierteljährlich durchgeführt wird.

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DIFI-Report Quartal 4 - 2016

Der Deutsche Immobilienfinanzierungsindex (DIFI)

Der Deutsche Immobilienfinanzierungsindex (DIFI) bildet die Lage (vergangene sechs Monate) und die Erwartungen (kommende sechs Monate) der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Umfrage bezüglich der deutschen Immobilienfinanzierungsmärkte ab. Er wird quartalsweise ermittelt und berechnet sich als Mittelwert der Salden für die Immobilienmarktsegmente Büro, Einzelhandel, Logistik und Wohnen. Die Salden für die Segmente ergeben sich aus den prozentualen positiven und negativen Antworten der Umfrageteilnehmer/innen auf die Frage nach der Lage und der Finanzierungserwartung für den deutschen Immobilienmarkt. Der DIFI wird in Kooperation von Jones Lang LaSalle (JLL) und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) erhoben und veröffentlicht. An der Umfrage im Oktober/November 2016 beteiligten sich 48 Expertinnen und Experten.